Hanf ist eine der ältesten von Menschen angebauten Pflanzen. In der Jungsteinzeit wurde sie wegen ihrer medizinischen Eigenschaften und ihrer Verwendung als Textilfaser angebaut. Seitdem haben unsere Forscher eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten in vielen verschiedenen Bereichen entdeckt.
Hanfsamen können in der Küche verwendet werden, als Vogelfutter dienen oder auch als Köder beim Angeln.
Nach dem Pressen erhält man daraus ein hervorragendes Speiseöl, das reich an Omega-3- und Omega-9-Fettsäuren ist, oder ein Öl, das aufgrund seiner regenerierenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkung in der Kosmetik verwendet wird.
Die festen Fasern der Hanfstängel können zur Isolierung, zur Herstellung von Zellstoff, zur Herstellung von Kleidung oder sogar als Material der Zukunft verwendet werden: Karosserien aus Hanffasern. Im Inneren des Stängels befindet sich eine Art feines Stroh, das sogenannte Hanfschäben, das in folgenden Bereichen verwendet wird: im Gartenbau, im Bauwesen zur Gebäudedämmung, als Einstreu für Tiere und für weitere Zwecke.
Kurz gesagt, Hanf ist eine Pflanze mit vielen Facetten, die man überall in unserem Alltag findet: Man kann sich mit Hanf kleiden, man kann sich mit Hanf ernähren, man kann dank Hanf isoliert sein, man kann Kosmetika auf Hanfbasis haben...
Cannabis sativa ist der botanische Name für Kulturhanf. Diese Pflanze enthält über 100 Cannabinoidmoleküle. Die am besten erforschten, deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt sind, lassen sich in zwei Kategorien einteilen.
Einerseits gibt es das bekannteste Molekül, nämlich CBD, aber auch CBDA, CBDV, CBC, CBG und THCA, die jeweils für ihre unterschiedlichen positiven Wirkungen auf unseren Körper bekannt sind (angstlösend, immunsuppressiv, neuroprotektiv und entzündungshemmend).
Auf der anderen Seite haben wir die sogenannten psychoaktiven Moleküle, die aber nicht alle eine berauschende Wirkung haben. CBN, THC und seine Vorstufe THCV werden auch therapeutische Eigenschaften haben, wie z. B. entzündungshemmend, antikonvulsiv, sedierend oder auch positive Auswirkungen auf z. B. Psoriasis.