Wie die Behörden CBD-Produkte in Frankreich kontrollieren

Eine Inspektorin führt in einem Fachgeschäft eine Kontrolle von CBD-Produkten durch.

Welche Behörden kontrollieren CBD-Produkte und wie?

Die Kontrolle von CBD-Produkten in Frankreich stützt sich auf drei institutionelle Säulen: die Generaldirektion für Ernährung (DGAL), die Generaldirektion für Wettbewerb, Verbraucherschutz und Betrugsbekämpfung (DGCCRF) sowie die Strafverfolgungsbehörden. Jede dieser Stellen wird in einer anderen Phase der Kontrollkette tätig, von Laboranalysen bis hin zu Kontrollen auf öffentlichen Straßen, wobei die Einhaltung des gesetzlichen THC-Grenzwerts von 0,3 % in den Endprodukten als roter Faden dient.

Die wichtigsten eingesetzten Kontrollmechanismen sind folgende:

  • Speicheltests: Diese werden von der Polizei und der Gendarmerie bei Verkehrskontrollen eingesetzt und weisen THC nach, ohne dessen Herkunft zu unterscheiden (illegales Cannabis oder legales CBD mit Rückständen).
  • Laboranalysen: Entnahme von Proben an den Verkaufsstellen oder beim Zoll, gefolgt von chromatographischen Analysen zur Bestimmung des THC- und CBD-Gehalts.
  • Kontrollen in den Verkaufsstellen: Überprüfung der Unterlagen, Kontrolle der Kennzeichnungen, der Werbeaussagen und der von den Betreibern vorgelegten Analysezertifikate.
  • Messtechnische Kontrollen: Überprüfung der in den CBD-Geschäften verwendeten Waagen, insbesondere für den Verkauf von Blüten nach Gewicht.
  • Zollkontrollen: Überwachung der Einfuhren von CBD-Produkten, um deren Konformität vor dem Inverkehrbringen auf dem französischen Markt sicherzustellen.

Im Falle einer Nichtkonformität reichen die Maßnahmen von der Beschlagnahmung und Vernichtung der Produkte bis hin zu strafrechtlichen Verfahren wegen irreführender Geschäftspraktiken oder sogar wegen Drogenhandels, wenn der THC-Gehalt den gesetzlichen Grenzwert überschreitet.

Wichtige Daten: Bei 81 % der im Jahr 2023 analysierten CBD-Produkte gab es Abweichungen zwischen dem angegebenen und dem tatsächlichen CBD-Gehalt, wodurch sich die Verkäufer dem Risiko von Strafverfolgungsmaßnahmen wegen irreführender Geschäftspraktiken aussetzten. Zudem stellte sich bei einer 2023 in der Region Bourgogne-Franche-Comté durchgeführten messtechnischen Kontrollkampagne heraus, dass ein erheblicher Anteil der in CBD-Geschäften geprüften Waagen nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprach.


Welcher Rechtsrahmen gilt in Frankreich für CBD-Produkte?

Die französischen Vorschriften für CBD sind vielschichtig: Es gibt kein einheitliches Gesetz, das den gesamten Sektor regelt. Die Produkte unterliegen je nach Art unterschiedlichen Vorschriften, was für die Betreiber eine echte Herausforderung darstellt.

Die gemeinsame Grundlage: der THC-Grenzwert von 0,3 %

Infografik mit einer detaillierten Darstellung der verschiedenen Schritte der Qualitätskontrolle bei CBD-Produkten

Alle CBD-haltigen Produkte müssen einen THC-Gehalt von weniger als 0,3 % aufweisen, um von den Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes ausgenommen zu sein. Dieser Grenzwert ergibt sich aus der Verordnung vom 30. Dezember 2021, die in Anwendung von Artikel R. 5132-86 des französischen Gesundheitsgesetzbuchs erlassen wurde, der wiederum verabschiedet wurde, um das französische Recht mit dem Urteil „Kanavape“ des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 19. November 2020 in Einklang zu bringen. Jedes Produkt, das diesen Schwellenwert überschreitet, wird rechtlich einem Betäubungsmittel gleichgestellt, unabhängig von seiner Handelsform.

Je nach Art des Produkts gelten unterschiedliche Regeln:

  • Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel: CBD wird als „neues Lebensmittel“ im Sinne der europäischen Novel-Food-Verordnung (EU) Nr. 2015/2283 eingestuft. Kein CBD-haltiges Lebensmittel darf ohne vorherige Zulassung durch die Europäische Kommission auf der Grundlage einer Bewertung durch die EFSA in Verkehr gebracht werden. Bislang wurde noch keine Zulassung erteilt.
  • Kosmetikprodukte: Reines CBD ist als Inhaltsstoff zugelassen, sofern der THC-Gehalt unter 0,3 % liegt und die Cannabisderivate die in Anhang II der europäischen Kosmetikverordnung aufgeführten Verbote einhalten.
  • E-Liquids: zulässig, sofern die Anbieter die Meldepflichten gemäß der REACH-Verordnung erfüllt haben und der THC-Gehalt unter 0,3 % liegt.
  • Rohe Blüten und Blätter: Ihr Verkauf an Endverbraucher ist weiterhin verboten, auch wenn der Staatsrat im Dezember 2022 die Bestimmungen des Erlasses von 2021 aufgehoben hat, die deren Vermarktung untersagten. In diesem Punkt besteht nach wie vor eine teilweise Rechtslücke, die die Behörden von Fall zu Fall behandeln.

Therapeutische Angaben: eine absolute rote Linie

Kein nicht-pharmazeutisches CBD-Produkt darf medizinische oder therapeutische Wirkungen beanspruchen. Dieses Verbot gilt für alle Vertriebskanäle, einschließlich Online-Shops. Nur das Arzneimittel Epidyolex®, das von der französischen Arzneimittelbehörde (ANSM) zur Behandlung bestimmter Formen der Epilepsie zugelassen ist, verfügt über eine Marktzulassung in Frankreich. Weitere Informationen zu den für Verkäufer geltenden Vorschriften finden Sie auf der entsprechenden Seite von Pure-extract-cbd zum Thema „Wer darf CBD verkaufen?“, auf der die geltenden gesetzlichen Verpflichtungen detailliert aufgeführt sind.


Wie führen die Behörden ihre Kontrollen konkret durch?

Die Kontrollmethoden variieren je nach zuständiger Behörde und Art des betreffenden Produkts, folgen jedoch alle einem gemeinsamen Schema: Probenahme, Analyse und anschließende behördliche oder gerichtliche Entscheidung.

Laboruntersuchungen

Die Gaschromatographie in Verbindung mit Massenspektrometrie (GC-MS) und die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) sind die Referenzverfahren zur Quantifizierung des THC- und CBD-Gehalts in einer Probe. Diese Analysen werden in akkreditierten Laboren durchgeführt. Die Beweislast liegt beim Betreiber: Wird ein Produkt kontrolliert und stimmen die eigenen Analysen nicht mit den offiziellen Ergebnissen überein, so ist die Messung der Behörden maßgebend. Ein nach der Norm ISO 17025 akkreditiertes Labor bietet die solideste methodische Grundlage, um ein Ergebnis anzufechten oder zu bestätigen.

Ein Techniker, der Handschuhe trägt, entnimmt im Labor eine CBD-Probe.

Kontrollen in den Verkaufsstellen und Dokumentenprüfungen

Die DGCCRF führt unangekündigte Kontrollen in stationären Geschäften und auf Online-Verkaufsplattformen durch. Die Beamten überprüfen die Konformität der Kennzeichnungen (Angabe des THC-Gehalts, Fehlen therapeutischer Angaben, Informationen zur Herkunft des Hanfs), das Vorliegen von Analysezertifikaten und die Rückverfolgbarkeit der Produkte. Eine Untersuchung von 33 Online-Shops ergab, dass zahlreiche Anbieter ihren Produkten therapeutische Wirkungen zuschrieben, was einen direkten Verstoß gegen die Vorschriften darstellt.

Ein Beamter der DGCCRF unterhält sich bei einer Kontrolle vor Ort mit dem Geschäftsführer eines CBD-Geschäfts.

Messtechnische Prüfungen

Geschäfte, die CBD-Blüten nach Gewicht verkaufen, unterliegen besonderen Kontrollen durch die Dienststellen für gesetzliches Messwesen der DREETS (Regionaldirektionen für Wirtschaft, Beschäftigung, Arbeit und Solidarität). Im Jahr 2023 wurden im Rahmen einer in der Region Bourgogne-Franche-Comté durchgeführten Kampagne 130 Betriebe in der gesamten Region kontrolliert, was 220 Stunden Einsatz vor Ort entsprach. Die Beamten überprüfen, ob die verwendeten Waagen die vorgeschriebenen Kennzeichnungen tragen und den vorgeschriebenen regelmäßigen Prüfungen unterzogen wurden.

Speicheltests durch die Ordnungskräfte

Speicheltests weisen THC im Speichel nach, unterscheiden jedoch nicht zwischen THC aus illegalem Cannabis und THC, das in bestimmten CBD-Produkten als Rückstand vorhanden ist. Ein Konsument, der ein CBD-Öl mit Spuren von THC verwendet hat, kann theoretisch ein positives Testergebnis auslösen, selbst wenn die aufgenommene Menge verschwindend gering ist. Dieser Punkt stellt ein echtes Risiko für regelmäßige Nutzer von Breitspektrum-CBD-Produkten dar.

Dokumentationspflichten für die Marktteilnehmer:

  • Von einem akkreditierten Labor ausgestellte Analysezertifikate (CoA), die den THC- und CBD-Gehalt bestätigen
  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette, vom Erzeuger bis zum Händler
  • Übereinstimmung der Kennzeichnungen mit den Anforderungen des Verbrauchergesetzbuchs
  • Vorgeschriebene Meldungen für E-Zigaretten-Produkte (REACH-Verpflichtungen)

Profi-Tipp: Bewahren Sie systematisch die datierten Analysezertifikate jeder Charge auf, die von einem nach ISO 17025 akkreditierten Labor ausgestellt wurden. Im Falle einer unangekündigten Kontrolle bilden diese Dokumente die erste Verteidigungslinie, um die Konformität Ihrer Produkte nachzuweisen.


Welche Sanktionen drohen bei Nichteinhaltung?

Die Folgen einer Nichteinhaltung variieren je nach Art des Verstoßes, können jedoch sowohl für Verbraucher als auch für Gewerbetreibende schwerwiegend sein.

Für Verkäufer und Betreiber:

  • Beschlagnahme und Vernichtung von Produkten: Die DGCCRF kann die sofortige Rücknahme jedes Produkts vom Markt anordnen, dessen THC-Gehalt 0,3 % übersteigt oder dessen Kennzeichnung unzulässige therapeutische Angaben enthält.
  • Strafverfolgung wegen irreführender Geschäftspraktiken: Abweichungen zwischen dem angegebenen und dem tatsächlichen CBD-Gehalt können für Verkäufer strafrechtliche Sanktionen gemäß dem Verbrauchergesetzbuch nach sich ziehen.
  • Strafverfolgung wegen Drogenhandels: Überschreitet ein Produkt den gesetzlichen THC-Grenzwert, wird es als Betäubungsmittel eingestuft, und seinem Besitzer oder Verkäufer drohen die im Gesundheitsgesetzbuch für Drogenhandel vorgesehenen Strafen.
  • Verwaltungsrechtliche Sanktionen: Geldbußen, Anordnungen zur Behebung von Verstößen, Aussetzung der Geschäftstätigkeit.

Verbotene therapeutische Angaben gehören zu den am häufigsten festgestellten Verstößen bei Kontrollen der DGCCRF, deren Folgen bis zur behördlichen Schließung der Verkaufsstelle reichen können.

Für Verbraucher:

Das Hauptrisiko besteht im Fahren unter Drogeneinfluss. Das Fahren unter Drogeneinfluss wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe von bis zu 9.000 € geahndet. Bei einer Kombination mit einem alkoholbedingten Verstoß können diese Strafen bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von bis zu 15.000 € betragen. Hinzu kommen der Entzug oder die Aufhebung der Fahrerlaubnis, die Verpflichtung zur Teilnahme an einem auf eigene Kosten zu absolvierenden Aufklärungskurs zum Thema Betäubungsmittel sowie die mögliche Einziehung des Fahrzeugs.

Zu beachten: Die bei Verkehrskontrollen verwendeten Speicheltests unterscheiden nicht zwischen Rest-THC aus einem legalen CBD-Produkt und THC, das aus dem Konsum von illegalem Cannabis stammt. Ein positives Ergebnis reicht aus, um ein Strafverfahren einzuleiten, unabhängig von der Quelle.

Rückverfolgbarkeitspflichten für Marktteilnehmer:

Die Vorschriften verpflichten Gewerbetreibende zu einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte, vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt. Liegen keine Belege vor (Verträge mit den Erzeugern, Analysezertifikate pro Charge, Bestandsbücher), können die Behörden eine Nichteinhaltung der Vorschriften vermuten und rechtliche Schritte einleiten. Die Branchenverbände empfehlen, diese Unterlagen mindestens fünf Jahre lang aufzubewahren.


Welche regulatorischen Entwicklungen prägen den Zeitraum 2023–2026?

Die französischen Vorschriften zum CBD werden seit 2023 deutlich verschärft, was vor allem auf die DGAL und die Stellungnahmen der EFSA zur Lebensmittelsicherheit von CBD zurückzuführen ist.

Der Kontrollplan 2026 der DGAL

Seit Mai 2026 hat die DGAL ihre Kontrollen auf alle Lebensmittel ausgeweitet, die CBD enthalten oder damit werben, unabhängig vom Vertriebskanal: Fachgeschäfte, Großhandel, Online-Handel, Verkaufsautomaten. Das erklärte Ziel ist die Rücknahme aller CBD-Lebensmittel vom Markt, die gemäß der Novel-Food-Verordnung nicht zugelassen sind. Diese Kontrollen finden insbesondere im Rahmen der Departementsausschüsse zur Betrugsbekämpfung (CODAF) statt, was eine Koordinierung zwischen mehreren staatlichen Stellen erfordert.

Die Position der EFSA: anhaltende Unsicherheit

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam im Juni 2022 zu dem Schluss, dass es aufgrund von Lücken in den verfügbaren wissenschaftlichen Daten nicht möglich sei, über die Sicherheit von CBD als neuartiges Lebensmittel zu entscheiden. In einer zweiten Stellungnahme, die im Februar 2026 verabschiedet wurde, bestätigte die EFSA, dass diese Lücken weiterhin bestehen. Solange keine Zulassung erteilt wird, sind alle CBD-haltigen Lebensmittel auf dem europäischen Markt weiterhin illegal.

Rechtsstreitigkeiten in der Berufsbildung

Die französische CBD-Branche ficht den Kontrollplan 2026 vor Gericht an und kritisiert dabei einen Mangel an vorheriger Abstimmung sowie eine ihrer Meinung nach zu undifferenzierte Umsetzung. Die Branchenverbände argumentieren, dass bestimmte Produkte, insbesondere Nahrungsergänzungsmittel auf Hanfbasis mit CBD-Gehalten, die nahe an den natürlichen Werten der Pflanze liegen, nicht denselben Beschränkungen unterliegen sollten wie konzentrierte Extrakte. Diese Rechtsmittel schaffen eine echte Unsicherheit für die Marktteilnehmer, die sich zwischen den geltenden Vorschriften und noch ausstehenden Gerichtsentscheidungen zurechtfinden müssen.

Der Anstieg der gemeldeten Vergiftungsfälle

Die Gesundheitsbehörden begründen die Verschärfung der Kontrollen unter anderem mit einer Zunahme der Meldungen über Vergiftungen im Zusammenhang mit bestimmten synthetischen Cannabinoiden oder mit Produkten, die als CBD angeboten werden, aber andere Wirkstoffe enthalten. Verbraucher sollten bei Produkten, deren tatsächliche Zusammensetzung von der Kennzeichnung abweichen kann, Vorsicht walten lassen, wie die Daten der MILDECA-Studie 2023 zeigen. Die für legale Cannabinoide geltenden Vorschriften ändern sich rasch, und eine regelmäßige Beobachtung der Rechtslage bleibt für alle Akteure der Branche unerlässlich.


Warum sind Transparenz und Qualität für die Akteure im CBD-Bereich entscheidend?

Die Pharmakologin Professorin Joëlle Micallef betont, dass CBD pharmakologische Wirkungen auf dopaminerge und serotoninerge Rezeptoren ausübt und mit bestimmten Medikamenten Wechselwirkungen eingehen kann. Diese pharmakologische Tatsache rechtfertigt strenge Gesundheitskontrollen und untermauert das Argument für eine genaue Kennzeichnung und systematische Laboranalysen. Ein falsch dosiertes Produkt ist nicht nur ein regulatorisches Problem: Es kann konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit der Personen haben, die es konsumieren.

Die Daten der MILDECA-Studie 2023 verdeutlichen das Ausmaß des Problems: Bei 81 % der untersuchten Produkte wiesen Abweichungen zwischen dem angegebenen und dem tatsächlichen Gehalt auf. Vor diesem Hintergrund heben sich Unternehmen, die in Chargenanalysen durch akkreditierte Labore investieren, nicht nur in regulatorischer Hinsicht, sondern auch hinsichtlich des Verbrauchervertrauens von der Masse ab.

Von den Berufsverbänden empfohlene Vorgehensweisen:

  • Jede Produktionscharge von einem nach ISO 17025 akkreditierten Labor analysieren zu lassen und die Analysezertifikate den Verbrauchern zugänglich zu machen
  • Die Kennzeichnungen aktualisieren, sobald sich die Rezeptur ändert
  • Die Vertriebsteams in den geltenden Vorschriften für Werbeaussagen schulen
  • Die Entwicklungen im Bereich der europäischen Rechtsvorschriften im Auge behalten, insbesondere die Entscheidungen der EFSA und die Aktualisierungen des Novel-Food-Katalogs

Profi-Tipp: Bevor Sie ein neues CBD-Produkt in Ihr Sortiment aufnehmen, sollten Sie stets überprüfen, ob der Lieferant über ein aktuelles Analysezertifikat (nicht älter als sechs Monate) für die betreffende Charge verfügt, in dem der Gesamt-THC-Gehalt und der CBD-Gehalt mittels Chromatographie quantifiziert sind. Ein allgemeines oder undatiertes Zertifikat reicht im Falle einer Kontrolle nicht aus.

Pure-extract-cbd wendet diesen Ansatz auf sein gesamtes Sortiment an: Zu jedem Produkt liegen unabhängige Analyseergebnisse vor, die die Einhaltung des gesetzlichen THC-Grenzwerts und die Zuverlässigkeit der angegebenen Gehalte garantieren. So können Verbraucher die Zusammensetzung der von ihnen gekauften Produkte selbst überprüfen, sei es bei einem Breitspektrum-CBD-Öl oder bei anderen Produkten aus dem Sortiment.

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Kernpunkte

Die französischen Vorschriften für CBD basieren auf einem THC-Grenzwert von 0,3 %, einem absoluten Verbot therapeutischer Angaben sowie einer behördenübergreifenden Kontrolle, deren Geltungsbereich im Jahr 2026 auf alle CBD-haltigen Lebensmittel ausgeweitet wurde.

Punkt Details
Gesetzlicher THC-Grenzwert Jedes CBD-Produkt muss weniger als 0,3 % THC enthalten, um nicht als Betäubungsmittel eingestuft zu werden.
Zuständige Behörden Die DGAL, die DGCCRF und die Strafverfolgungsbehörden greifen jeweils entsprechend ihrem Zuständigkeitsbereich ein.
Prüfplan 2026 Die DGAL kontrolliert nun alle CBD-haltigen Lebensmittel, für die keine Novel-Food-Zulassung vorliegt.
Sanktionen bei Verstößen Das Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe von 9.000 € geahndet.
Qualität und Rückverfolgbarkeit Bei 81 % der im Jahr 2023 analysierten CBD-Produkte wiesen Abweichungen zwischen dem angegebenen und dem tatsächlichen CBD-Gehalt auf.

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